Ablauf, Diagnostik und Förderplanung  

 

Lerntherapie beginnt mit einer sorgfältigen Analyse der individuellen Lernvoraussetzungen.
 Ziel ist es, die Ursachen von Lernschwierigkeiten differenziert zu erfassen und eine passgenaue, nachhaltige Förderung zu planen.

Dabei werden fachliche Grundlagen, Lernstrategien, Motivation und das schulische Umfeld einbezogen.

 Diagnostische Einschätzung 

 

Zu Beginn erfolgt eine differenzierte lerntherapeutische Einschätzung auf Grundlage standardisierter Testverfahren.

Im Bereich Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) u. a.:

• SLRT-II
• ELFE II
• HSP

Im Bereich Rechenschwäche (Dyskalkulie) u. a.:

• DEMAT
• ZAREKI

Die lerntherapeutische Diagnostik dient der Förderplanung. Dabei werden sowohl Leistungsstand als auch individuelle Lernstrategien und Fehlermuster analysiert. 

Für eine mögliche Kostenübernahme nach § 35a SGB VIII ist eine fachärztliche oder kinder- und jugendpsychiatrische Stellungnahme erforderlich.

 Individuelle Förderplanung 


 Auf Grundlage der diagnostischen Ergebnisse wird ein strukturierter Förderplan erstellt.


Dieser umfasst:

• konkrete Förderziele
• Auswahl geeigneter Methoden
• zeitliche Struktur
•  regelmäßige Zielüberprüfung und Anpassung 

Die Förderung erfolgt transparent, nachvollziehbar und dokumentiert.

 Verlaufsüberprüfung und Anpassung 

 

Die Lernentwicklung wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

In festgelegten Abständen erfolgen:

• Zielüberprüfungen
• qualitative Beobachtungen
• bei Bedarf erneute Testverfahren
• dokumentierte Entwicklungsgespräche

So wird sichergestellt, dass die Förderung wirksam bleibt und das Kind stabil Fortschritte entwickelt.

Eltern erhalten regelmäßige Rückmeldungen zum Entwicklungsstand. 

 Gemeinsam Entwicklung ermöglichen 

 Lerntherapie ist ein Prozess.

 Transparenz, Verlässlichkeit und eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und – sofern gewünscht – mit der Schule bilden die Grundlage einer erfolgreichen Förderung.